Puggle Steckbrief

Puggle Steckbrief

Kurz und knapp, Zahlen – Daten – Fakten: Der Puggle Steckbrief

Ursprungsland       USA (Wisconsin)
Größe Rüde            bis zu 45cm
Größe Hündin         bis zu 38cm
Gewicht Rüde         8 bis 20 kg
Gewicht Hündin      7 bis 20 kg
Alter                         bis zu 15 Jahre
Verwendung            Familienhund, Begleithund und auch Bürohund
Farbe                       beige, schwarz, schwarz-braun, gestromt, schwarze Maske
Fell                           kurz, glatt
Charakter                menschenbezogen, ausdauernd, intelligent, freundlich, fröhlich
Pflegeaufwand        mittel
Erziehung                mittel
Preis                        bis zu 1000€
FCI-Klassifikation  Designer Hunde, Designer Dogs oder Hybridhunde; werden bislang nicht vom FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannt. Nur der American Kennel Club, der United Kennel Club und der Canadian Kennel Club erkennen den Puggle als eigenständige Hunderasse an.

Herkunft und Geschichte des Puggle

Der Name Puggle klingt (in Deutsch) erst einmal seltsam. Puggle ist ein Kunstwort aus dem Englischen und setzt sich aus Pug (englisch für Mops) und Beagle zusammen. Ergo ist der Puggle eine Kreuzung aus Mops und Beagle.

Die bewusste Kreuzung aus Mops und Beagle wurde zuerst in den USA praktiziert und stammt aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Das Ziel der Verpaarung war, die ungesunde Entwicklung (u.a. die zu kurze Nase), die viele Mops-Züchtungen haben, mit der Einkreuzung des Beagles auszugleichen. Wunsch der Züchter war und ist ein kleiner Hund, der die positiven Mops-Eigenschaften mitbringt und gleichzeitig fitter und gesünder ist, als es Möpse oftmals sind. Mittlerweile kreuzen auch einige Retro Mops Züchter bis zu 25% Beagle in ihre Züchtungen ein, um dem Mops zu einer verbesserten Atmung (freiatmend) zu verhelfen.

Oftmals wird moniert, es wäre besser die Energie in eine gesunde Mopszucht zu investieren, anstatt zu versuchen durch die Einkreuzung eines Jagdhundes die Gesundheit zu verbessern. Hier kann nur spekuliert werden, dass es nicht mehr ausreichend „genetisch gesunde“ Möpse gibt.

Bei der Zucht des Puggles gibt es grundsätzlich folgende Verpaarungsmöglichkeiten

  • Mops & Beagle (F1)
  • Puggle & Mops (F1B)
  • Puggle & Beagle (F1A)
  • Puggle & Puggle (F2)
  • Mit jeder weiteren Generation Puggle/Puggle mit Puggle/Puggle und so fort, spricht man von F3, dann F4 usw.

Bei der Verpaarung von Mops und Beagle (also zwei verschiedener Rassen = Kreuzung) erhält man ein weitestgehend homogenes Erscheinungsbild (erste Mendelsche Regel: Uniformitätsregel).

Oft wird behauptet, dass ein Puggle erst in der zweiten Generation ein „echter“ Puggle wäre. Dies ist unserer Meinung nach nicht korrekt. Nach der Mendelschen Spaltungsregel kann es (in der zweiten Generation) zu vielen Neukombinationen des Erbguts kommen und somit zu einer großen Vielfalt in Erscheinung und Verhalten der Hunde (der ein oder andere erinnert sich vielleicht an seinen Bio Unterricht, wo zwei schwarze Kaninchen weiße Nachkommen hatten, da sie „mischerbig“ waren). Erst mit einer längeren Selektion kann diese Vielfalt zu einer homogenen Hunderasse geformt werden.

Mops

Mit einer mehr als 2000-jährigen Geschichte gilt der Mops als vielleicht eine der ältesten Hunderassen, die es heutzutage noch gibt. Die Herkunft der Rasse ist nach heutigen Erkenntnissen in China angesiedelt, wo sich der Mops einen festen Platz besonders in den Herzen des Adels gesichert hatte. Im Laufe der Geschichte war teilweise einzig am Kaiserhof die Haltung dieser Rasse gestattet. Die wertvollen Hunde wurden nicht selten als Geschenke an Würdenträger überreicht oder weiterverkauft. Schließlich kam es dazu, dass der Mops seinen Weg ins holländische Königshaus als Gastgeschenk fand und von den Niederlanden sein Siegeszug in ganz Europa begann. Durch seine Beliebtheit bei Königin Victoria erreichte der Mops in England Ansehen und Verbreitung. Natürlich ist der Mops heutzutage nicht mehr ein Vorrecht des Adels, sondern ein geliebter Familienhund. Und wie hat Loriot so schön festgestellt: „ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“.

Beagle

Den genauen Ursprung des Beagles ist nicht bekannt. Vermutlich wurden die direkten Vorfahren der Beagle während des 100-jährigen Krieges von Engländern aus Frankreich mitgenommen. Dort wurde durch Einkreuzung von heimischen Talbots der Beagle für die Meutejagd gezüchtet. Früher hieß der Beagle in Großbritannien „Southern Hounds“. Ab dem Jahr 1515 wurde erstmalig der Name Beagle im Haushaltsbuch von Heinrich dem Achten erwähnt. Die offizielle Anerkennung der Rasse erfolgte 1890. In England war die Meutejagd lange Zeit sehr populär. Der Beagle ist ein ausgemachter Jagdhund aus der Gruppe der Lauf- und Schweißhunde. Er hetzt in der Meute ausdauernd und schnell bei einer Treibjagd hinter Fuchs und Wildschwein. Er folgt der Fährte, in der Jägersprache dem Schweiß z.B. eines angeschossenen Rehs. Das sind die Aufgaben eines Beagles, auf die er über hunderte Jahre hinweg züchterisch „optimiert“ wurde. Auch heute sieht man den Beagle beim Wandern oder durch die Natur laufen fast immer nur mit der Nase am Boden. Nasenarbeit ist seine Passion.

Puggle

Die Puggle Zucht sollte nicht dem Zufall überlassen werden, sondern die verantwortungsvolle Auswahl der Hunde sehr bewusst erfolgen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass das Auftreten erblicher Erkrankungen innerhalb der jeweiligen Rasse vermindert werden kann. Eine Garantie ist das aber nicht. Ebenso gut können die Welpen eine Veranlagung für typische Augenkrankheiten des Mops und/oder eine Fehlstellung der Hüfte durch den Beagle aufweisen. Die extreme Überzüchtung und damit einhergehenden körperlichen Einschränkungen der modernen Mopszucht, führte zu dem Versuch durch eine Einzüchtung anderer Rassen den tollen, liebenswürdigen Charakter des Mopses in einen gesunden Körper zu erhalten. Gezüchtet wird zumeist mit einer Beagle-Hündin (da diese größer ist) und einem Mops-Rüden. Das hat mehrere Gründe: Mops-Hündinnen gebären nicht immer problemlos und können mit ihren kurzen Schnauzen die Welpen weniger gut versorgen. Außerdem könnten für sie die Welpen eines Beagle-Rüden zu groß sein und diese müssten dann per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht werden. Puggles nehmen an Beliebtheit in Deutschland immer weiter zu. In Amerika, woher sie stammen, ist das schon längst der Fall.

Designer Dog – Hybridhund

Der bekannteste unter den Designer Dogs ist der Labradoodle. Wally Conron, der „Erfinder“ der Rasse kam Ende der 1980er Jahre auf die Idee, Pudel und Labrador zu kreuzen, um einen nicht-haarenden Blindenhund für Sehbehinderte mit Tierhaarallergie zu züchten. Conron hat sich später mehrfach darüber geäußert, dass er seine Entscheidung bereut.

Hybridzüchtungen schossen Ende des 20. Jahrhunderts durch die Decke, ohne dass eine gründliche Auswahl der Zuchthunde dabei immer im Fokus stand. Da die Rassen oft gar nicht sonderlich kompatibel sind, war die Entwicklung kaum vorhersehbar. Rassespezifische Krankheiten werden ungeachtet der Tatsache, dass sie nun in einen Mischling einfließen, weitergegeben. Und last but not least: Vielen Hundezüchtern dient der Hype um die Designer Dogs als Geldquelle, bietet sich hier doch eine Möglichkeit, ohne Papiere oder mit Pseudopapieren Vierbeiner für einen Preis anzubieten, der den der üblichen Rassehunde oft sogar noch übertrifft. So gibt es neben dem Labra- und Goldendoodle mittlerweile u.a. auch den Schnoodle, Pekeapoo oder Cockapoo.

All diese Hybridhunde sind generell nicht „antiallergen“, da nicht nur die Haare Allergien auslösen können, sondern beispielsweise auch der Speichel der Tiere.

Aussehen und Beschreibung des Puggles

eim Puggle handelt es sich also nicht um eine Rasse mit einheitlichem Standard, sondern um einen Mischling. Darum ist in vielerlei Hinsicht nicht gewiss, welche Merkmale sich im einzelnen Hund durchsetzen. Der Puggle hat glattes, kurzes Fell. Oft ist es beige mit einer schwarzen Mops-Maske, der Vierbeiner kann aber auch braun, silbern oder schwarz gefärbt sein sowie gestromt. Die Hunde wiegen zwischen sieben bis 20 Kilogramm und sind von kräftiger Statur. Dabei sind diese Werte ohne Über- oder Unterfütterung zu sehen. Puggles weisen meist Schlappohren auf und erinnern von der Kopfform eher an einen Mops, ohne dessen flaches Gesicht zu haben. Außerdem haben sie in der Regel weniger Hautfalten als dieser. Nichtsdestotrotz kann es bezüglich Größe und Aussehen relativ deutliche Abweichungen geben, je nachdem, welche Gene sich bei dem jeweiligen Welpen durchsetzen (vor allem in der F2 Generation).

Wesen und Charakter des Puggles (Mops + Beagle)

Charakter und Wesen eines Puggles im Voraus zu bestimmen, ist nicht so einfach möglich. Das Zuchtziel für den Puggle ist ein umgänglicher, gesunder Hund für die ganze Familie. Im günstigsten Fall kommt ein Puggle heraus, der freundlich, menschenbezogen, nicht bellfreudig und ohne Jagdtrieb ist. Im besten Fall hat der Puggle das freundliche, genügsame Wesen des Mopses in Kombination mit guter Atemfähigkeit und längeren Beinen des Beagles. Beide Rassen, Mops und Beagle, haben ein freundliches Wesen, weshalb der Puggle in der Regel familientauglich ist und sich sehr gut mit Kindern versteht. Beide Hunderassen, Mops und Beagle, sind gerne in Gesellschaft und nicht gerne alleine. Zudem ist der Puggle meist ein robuster Hund, der durch seine Intelligenz Spaß an Spielen hat und gerne etwas Neues lernt. Oft ist er sehr selbstbewusst und hat trotzdem seinen eigenen Kopf.

Mops:

  • er gilt als intelligent, würdevoll, charmant und unkompliziert
  • ein lebhafter, fröhlicher und ausgeglichener Charakter
  • da der Mops ein sehr kluger Hund ist, begreift er ganz schnell im Zusammenleben mit Menschen, was diese von ihm erwarten.

Beagle:

  • ist zwar äußerst freundlich und gutmütig, jedoch auch selbstbewusst
  • er probiert gerne aus, ob das Kommando wirklich ernst gemeint war und geht auch gerne einmal seine eigenen Weg
  • ein unausgelasteter Beagle kann schnell zum Problemfall werden. Aufgrund seiner Intelligenz und Klugheit sucht sich der Beagle gerne Ausweichbeschäftigungen. Dies können beispielsweise Ausbrüche aus dem Garten, Möbel zerstören oder Müll umsortieren sein
  • der Beagle wurde in erster Linie nach Arbeitstauglichkeit gezüchtet
  • sein Arbeitswillen und seine Ausdauer machen ihn zu einem tollen Partner
  • sobald der Beagle allerdings etwas in die Nase bekommt, verfolgt er diese Spur und ist sehr schwer abrufbar. Er lässt erst locker, wenn er sein Ziel erreicht hat oder erschöpft ist. Und bis dahin kann es Stunden dauern

Gesundheit und Rassetypische Krankheiten des Puggles

Leider ist es keinesfalls so, dass Mischlinge automatisch gesünder sind als Rassehunde. Eine Kreuzung der beiden Rassen ist immer mit einem gewissen Risiko behaftet. Tatsächlich kann der Puggle die Gene für rassetypische Erkrankungen von Mops und Beagle in sich tragen. Darum ist es wichtig, dass Puggle-Züchter nur Hunde auswählen, die entsprechende Untersuchungen durchlaufen haben. Hierzu gehört beispielsweise ein DNA-Test für Progressive Retina Atrophie, eine Augenerkrankung, die bei beiden Rassen vorkommen kann. Beagle neigen zu einer Knorpelschwäche, die zu schmerzhaften Bandscheiben-Erkrankungen führen kann. Auch ein Puggle kann diese Neigung erben.

Möpse gehören aufgrund ihrer Gesichtsform zu den brachyzephalen Rassen, die durch hervorstehende Augen, rundlichen Kopf und kurze Schnauze auffallen. Leider haben viele Möpse darum Atemprobleme, die ihre Lebensqualität im Alltag einschränken. Beim Puggle soll eben dies durch die Einkreuzung des Beagles besser sein. Allerdings sollten man dennoch die Mops-Vorfahren eines Puggles in dieser Hinsicht unter die Lupe nehmen: Macht der Hund einen gesunden Eindruck, kann er frei atmen? Bitte achtet darauf, dass ihr keine Puggles nehmt, die von extremen Mops-Vorfahren abstammen. Hauptaugenmerk sollte bei der Zucht auf eine vernünftige Länge des Rückens, der Beine, des Halses und der Schnauze gelegt werden. Gerade bezüglich Atembeschwerden hat der Puggle mit seiner längeren Schnauze klare Vorteile gegenüber dem Mops.

Haltung eines Puggles

Der Puggle ist im Großen und Ganzen problemlos in der Haltung.

Vorteil ihrer geringen Größe ist es, dass sie auch leicht in einer Stadtwohnung gehalten werden können. Selbstverständlich benötigen sie täglich Spaziergänge – in welchem Umfang, hängt von ihrer Veranlagung ab. Ein Mops ist zwar quirlig, ihm genügen aber kleine Runden. Ein Beagle hat dagegen eine Menge Energie, die er auf ausgedehnten Spaziergängen ausleben möchte. Ebenso unterschiedlich verhält es sich bezüglich einer Empfehlung, ob er ein ruhiger Zeitgenosse ist, der bedenkenlos in einer Mietwohnung gehalten werden kann. Im Durchschnitt neigt der Puggle eher dazu, dass er (wie der Beagle) recht bellfreudig ist.

Erziehung des Puggles

Ein Hund muss erzogen werden, das gilt besonders für den Puggle. Ein Puggle kann leicht erziehbar sein, aber auch ein richtiger Sturkopf sein. Hier kommt es wieder darauf an, von welcher Rasse welche Eigenschaften vererbt wurden. Um dafür gewappnet zu sein, dass man vielleicht einen Puggle aufgenommen hat, in dem eine ordentliche Portion Jagdinstinkt steckt, sollte die Erziehung von Anfang an ernst genommen und konsequent durchgezogen werden. Ansonsten kann es einem passieren, dass einem der Puggle auf der Nase herumtanzt und macht was er will. Auffällig ist, dass viele Puggle Besitzer mit ihren Hunden überfordert zu sein scheinen, wenn diese ins „Flegelalter“ kommen, da für viele Hunde mit einem Alter von plus/minus einem Jahr ein neues Zuhause gesucht wird. Ein Besuch in der Welpen und Hundeschule ist somit sehr empfohlen.

Puggle Ernährung

Wie bei allen Welpen ist es besonders wichtig, dass er in den ersten Lebenswochen und Monaten eine gute Ernährung erhält. Besonders Kalk und Mineralstoffe sind für das Knochenwachstum wichtig. Fehlen im jungen Alter wichtige Stoffe, so kann es leichter zu Knochenbrüchen im Alter kommen. Auch der Bewegungsapparat, wie Bänder und Sehnen, kann durch eine Mangelernährung in den jungen Jahren Folgeschäden erleiden.

Das Futter für den Puggle beeinflusst in hohem Maß seine Gesundheit

Beagle und Mops haben mit allen anderen Hunden gemeinsam, dass sie am besten möglichst proteinreiche Nahrung bekommen. Gebt eurem Puggle darum ein hochwertiges Futter, das zu einem hohen Anteil aus Fleisch besteht. Hierfür eignet sich beispielsweise ein hochwertiges Nassfutter oder aber ein Trockenfutter, bei dem Fleisch an erster Stelle der Deklaration steht (dies muss nicht teuer sein!). Puggle sind in der Regel keine Kostverächter, sondern neigen eher dazu, zu viele Pfunde auf den Rippen zu sammeln. Insbesondere dem Beagle liegt es als Meutehund im Blut, beim Fressen über die Stränge zu schlagen. Behaltet darum die täglichen Rationen im Blick und wiegt euren erwachsenen Puggle regelmäßig, um Übergewicht früh entgegenzuwirken. Denkt auch an die Leckerlis, die von der normalen Futtermenge abgezogen werden sollten: Kaustangen und kleine Snacks sind oft sehr kalorienreich. Wenn ihr euren Vierbeiner mit Leckerlis belohnen möchten, so könnt ihr dies mit einem Teil seiner üblichen Trockenfutter-Ration tun, oder auf Zahnpflege-Snacks sowie gefriergetrocknetes Fleisch setzen. Ab und an können könnt ihr eurem Puggle mit getrockneten Rinderohren oder speziellen Kauknochen aus Rinderhaut ein ausgiebiges Kauvergnügen bereiten.

Puggle Pflege

Dank dem kurzen Fell ist der Puggle relativ pflegeleicht und ein gelegentliches Fellbürsten reicht vollkommen aus. Wenn ein Puggle Schmutz im Fell hat, bürstet ihn aus, sobald er getrocknet ist. Wascht ihn ansonsten mit einem feuchten Tuch ab. Viele Puggle-Halter empfehlen, den Hund zweimal im Jahr mit einem milden Hundeshampoo zu baden. Es ist äußerst wichtig regelmäßig zu überprüfen, ob die Hundenase trocken ist (ggf. muss diese dann eingecremt werden). Außerdem sollten die Ohren des Hundes einmal die Woche gereinigt werden. Wenn ein Puggle älter wird, sollten auch seine Krallen regelmäßig kontrolliert werden. Oftmals nutzen sich diese im Alter nicht mehr richtig ab und zu lange Krallen können zu schmerzhaften Verletzungen führen. Wir empfehlen, die Krallen bei einem Tierarzt kürzen zu lassen.

Puggle Sport

So klein sie auch sein mögen, viele Puggle sind echte Sportsfreunde. Das haben sie ihrem Beagle-Erbe zu verdanken. Ausgewachsene und behutsam trainierte Puggles eignen sich gut für Agility und sind begeistert bei vielen Hundesportarten dabei. Am besten ist ein Beschäftigung, die dem Vierbeiner und dem Herrchen oder Frauchen gemeinsam Spaß macht: Apportieren, Nasenarbeit, Dog Dancing oder Tricks – erlaubt ist, was gefällt. Meist sind Puggles viel bewegungsfreudiger als ein Mops, so dass sie sich keinesfalls für Couch-Potatoes eignen. Der Puggle möchte gemeinsam mit seiner menschlichen Familie die Natur entdecken und freut sich über lange Spaziergänge. Natürlich genießt er aber auch den ein oder anderen gemeinsamen Sofa-Nachmittag.

Ist ein Puggle der richtige Hund für mich?

Ein Puggle passt gut zu Menschen, die einen Familienhund suchen, der am besten nie lange allein bleiben muss. Er kommt, sofern er gut sozialisiert wurde, mit Artgenossen zurecht und mag Kinder. Auch Katzen können friedlich mit ihm zusammenleben, sofern er als Welpe Kontakt zu ihnen hatte. Wenn er wohlerzogen ist, kann ein Puggle gut mit zur Arbeit genommen werden – die Mittagspause wird für einen Spaziergang genutzt. Ebenso können Senioren, die gerne draußen unterwegs sind, in einem Puggle einen ausgezeichneten Gefährten finden.

Puggle kaufen

Vor allem aber ist wichtig, weder einen Spontankauf tätigen, noch einen Welpen ungesehen über das Internet kaufen. Egal wie weit der Weg ist, nehmt den Weg zum Züchter in Kauf, schaut euch die Zucht in aller Ruhe an und macht euch ein Bild vor Ort. Nur wenn ihr einen guten Eindruck habt, und das Gefühl, dass alle eure Fragen zufriedenstellend beantwortet werden, solltet ihr einen Hunde mitnehmen. Hinterfragt dabei auch die Seriosität des Züchters. Macht großen Bogen um Welpenverkäufer, die keine Einblicke in die Haltungsbedingungen ihrer Hunde gewähren und vor allem mit einem „günstigen Preis“ werben.

Beide Eltern sollten auf jeweils rassetypische Erkrankungen untersucht worden sein. Lasst euch die Papiere beider Elterntiere zeigen. Ein verantwortungsvoller Züchter freut sich auf euren Besuch und ermöglicht es den Interessenten, die Welpen in ihrem Zuhause kennenzulernen. Frühestens ab der achten Woche (wartet besser noch zwei Wochen länger) ziehen die Tiere in ihr neues Zuhause. Die Welpen sollten dann altersgemäß mehrfach geimpft und entwurmt sowie gechipt sein.

Solltest du an einem Puggle interessiert sein, könntest du dich auch in Tierheimen umschauen. Die Chance besteht, dass du dort einen Hund findest, der genau die Eigenschaften hat, die du von einem Puggle erwartest.

Es gibt aber auch noch andere Portale im Internet, die es ermöglichen, einem Hund bzw. Puggle ein zweites Zuhause zu geben.

Weiter Informationen zum Thema Tiervermittlung findet ihr hier:

Kosten für einen Puggle

Allgemeinen kostet ein Puggle Welpe zwischen 600 und 800 Euro, es können jedoch auch bis zu 1000€ sein.

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