Die Suche nach einem Puggle beginnt

Die Suche nach einem Puggle beginnt

Unser Entschluss stand fest, es sollte ein Puggle sein. Jedoch nicht unbedingt vom Züchter, sondern ein Hund, dem wir ein zweites Zuhause geben könnten. Also machten wir uns im Internet auf die Suche und durchstöberten die Seiten von Tierheimen und Tiervermittlungen, was nicht wirklich erfolgreich war. Bei den privaten Kleinanzeigen sah es schon besser aus, hier war ab und an ein Puggle abzugeben. Schnell stellten wir fest, dass die Anzeigen so schnell wie sie eingestellt wurden auch schon wieder verschwunden waren – wir waren also nicht alleine auf der Suche nach einem Puggle aus zweiter Hand. Also hieß es schnell sein: mehrmals täglich die Inserate scannen und sofort reagieren. Bei einigen waren wir trotzdem zu spät, bei anderen bekamen wir zumindest eine Antwort. Ein paar Mal sah es so aus, als hätten wir unser neues Familienmitglied gefunden.

Das Warten nimmt kein Ende

Wir schrieben eine Woche mit einem Paar hin und her, die eine zwei Jahre alte Puggle Dame abzugeben hatten. Nach vielen vielen Nachrichten hatten wir es endlich geschafft einen Ort zu finden, an dem wir uns treffen und gegenseitig kennen lernen konnten. Der Puggle konnte zwar eine Rolle auf Kommando, sonst jedoch nicht viel. Er fraß alles (ok, typisch Puggle), lief weg und kam nicht wieder und schien auch keine besondere Beziehung zu seinem Herrchen und Frauchen zu haben. Trotzdem hatte ich mich schon für die kleine Dame entschieden, doch zu unserer Verwunderung kam von unserem Sohn ein klares NEIN. Damit kam dieser Puggle für uns nicht mehr in Frage und die Suche ging weiter.

Zweimal hatten wir bereits Termine vereinbart, um weitere Puggle kennen zu lernen. Einmal rief uns die Besitzerin an und weinte furchtbar, weil sie sich doch nicht von ihrem Hund trennen konnte. Herzzerreißend. Und einmal hörten wir nie wieder etwas von dem Hundehalter und waren froh, dass wir nicht bereits unterwegs waren.

Was lange währt wird endlich gut

Einige Wochen gab es keine neuen Anzeigen. Und dann ging alles auf einmal ziemlich schnell. Wir entdeckten Lucy in einer Anzeige und verliebten uns sofort in sie – wir kontaktierten die Anbieterin und waren die Ersten. Wir telefonierten und vereinbarten ein Treffen gleich am nächsten Tag. Und wir fuhren 500 km, um Lucy kennen zu lernen.

Weiter Informationen zum Thema Tiervermittlung findet ihr hier:

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